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durch Tristan de Dessindigo

Einen Geparden zeichnen

Heute interessieren wir uns für eines der schnellsten Tiere der Welt, das dank seiner außergewöhnlichen Geschwindigkeit die Ebenen der afrikanischen Savanne dominiert. Der Gepard sieht dem Leoparden oder dem Jaguar ähnlich, hat aber seine eigenen charakteristischen Merkmale. Genau diese werden wir uns in diesem Tutorial ansehen, um Schritt für Schritt zu lernen, wie man ihn zeichnet.


Anatomie des Geparden

Bevor Sie mit dem Zeichnen beginnen, nehmen wir uns ein paar Minuten Zeit, um dieses Tier zu beobachten und es möglichst korrekt darzustellen. In der folgenden Abbildung können wir mehrere charakteristische Elemente identifizieren, deren Auflistung meiner Meinung nach wichtig ist, damit wir nichts vergessen:

- Athletische Silhouette, das heißt ein schlanker Körper und längere Beine als die seiner nahen Verwandten.

- Stabilisierender Schwanz: Er ist nicht nur ein Körperteil, sondern dient als Gegengewicht, das dabei hilft, bei hoher Geschwindigkeit das Gleichgewicht zu halten.

- Der Hals scheint aufgrund der beeindruckenden Schultermuskulatur kurz zu sein.

- Fellmuster bestehend aus schwarzen, runden und vollständig einfarbigen Flecken.

- Schwarze Linien, die an den inneren Augenwinkeln beginnen und bis zur Schnauze reichen.

  


Schritt für Schritt einen Geparden zeichnen

Beginnen Sie mit der Identifizierung der Hauptmassen: Kopf, Schultern und Becken. Verbinden Sie sie mit einer Linie, um die Wirbelsäule zu bilden, und berücksichtigen Sie dabei die leichte Krümmung, die für Katzen charakteristisch ist.

Positionieren Sie dann den Kopf in einer Dreiviertelansicht und zeichnen Sie eine kurze Schnauze, die von der Augenmitte bis zum Kinn verläuft. Zeichnen Sie die vier Beine in einer Ruheposition. Katzen stehen auf ihren Zehen, während die Fersen angehoben sind.

Vervollständigen Sie die Skizze, indem Sie einige Volumen hinzufügen: Rippen, Schlüsselbein, Schulterblätter und Schwanz.

Unten finden Sie ein Volumendiagramm, das das Erscheinungsbild des Geparden mit seinen Muskeln und seiner Haut veranschaulicht. Sie können es je nach Ihren Vorlieben in Ihre Zeichnung integrieren oder weglassen.


Die Gesichtszüge des Geparden zeichnen

Zeichnen Sie runde Augen, die im oberen Bereich leicht angeschnitten sind. Von ihnen aus verlaufen die beiden charakteristischen Tränenstreifen, die das Gesicht durchziehen.

Arbeiten Sie sich weiter zur Brust vor, mit einer Reihe borstiger Haare entlang des Rückens – ein häufiges Merkmal einiger Katzen. Zeichnen Sie eine breite Brust und muskulöse Vorderbeine.

Der Rumpf folgt grundsätzlich demselben Muster, der Bauch ist jedoch anders: Hier ist das Fell länger und unordentlicher.

Fügen Sie die Hinterbeine hinzu, die kräftig, aber in einer Ruheposition dargestellt werden, mit entspannten Muskeln und einigen deutlichen Falten. Beginnen Sie beim Schwanz mit kräftigen Strichen und gehen Sie dann zur Spitze hin zu unterbrochenen Linien über, um ihm ein leicht zerzaustes Aussehen zu verleihen.


Die Flecken des Geparden zeichnen

Beobachten Sie die Volumen des Körpers, identifizieren Sie die Kurven und ihre Richtung und zeichnen Sie anschließend kreisförmige Punkte, die diesen Formen folgen.

Die Flecken sind von Natur aus rund, verformen sich jedoch je nach Spannung und Beugung der verschiedenen Körperteile.

Am Schwanz verändert sich das Muster: Die Flecken werden unregelmäßiger und länglicher, bevor sie sich zur Spitze hin allmählich in Streifen verwandeln.

Bevor Sie mit dem Färben fortfahren, identifizieren Sie die weißen Bereiche: die Innenseite der Schnauze, den Hals, die Brust, den Bauch und die Schwanzspitze. Diese Bereiche müssen während des gesamten Färbevorgangs erhalten bleiben.


Fügen Sie der Zeichnung Volumen und Farbe hinzu

Identifizieren Sie eine Lichtquelle und fügen Sie einige Schatten hinzu, um die Beinmuskulatur und hervorstehende Bereiche zu definieren.

Ein Zwischenschritt in Grau kann Ihnen helfen, hervorgehobene Bereiche besser zu erkennen, bevor Sie die Farben integrieren.

Bei der Farbgebung dreht sich das Wesentliche um Gelbtöne: Ocker, Braun, Goldgelb und mehrere ähnliche Farbtöne, um eine abwechslungsreiche Textur zu schaffen. Behalten Sie die weißen Bereiche bei und fügen Sie bei Bedarf einige helle Farbakzente hinzu.

Achten Sie auf den richtigen Sättigungsgrad: weder zu blass noch zu intensiv. Vervollständigen Sie Ihre Zeichnung mit einem Hintergrund Ihrer Wahl.

Und da haben Sie es: Der Gepard ist kein Geheimnis mehr für Sie!

Nachdem Sie nun herausgefunden haben, wie man Flecken und Fell darstellt, liegt es an Ihnen: Probieren Sie die Methode an einer anderen Katze aus und sehen Sie, wie weit Sie den Realismus treiben können. Gerade durch die Variation des Modells beginnen wir, die Technik wirklich zu beherrschen. Also, welche Katze werden Sie als Nächstes zeichnen?